Reproduktion.Bei der Herstellung von Repliken ist es unabdingbar dass der ausführende Bildhauer sich in den jeweiligen Stilen der zugehörigen Zeitepochen in der diese Objekte angefertigt wurden auskennt.Für die Anfertigung von Kopien aus Naturstein müssen die alten Handwerkstechniken die bei der Herstellung des Originals benutzt wurden sicher beherrscht werden. Ebenso sollten Kenntnisse der damals verwendeten Werkzeuge vorhanden sein um eine möglichst dem Original nahekommende Oberflächenbearbeitung zu erreichen. Bei der Auswahl des Gesteines für solch eine Arbeit müssen viele Dinge wie Fehlerfreiheit, gutes Verwitterungsverhalten, Feinkörnigkeit, Homogenität, und die Farbigkeit berücksichtigt werden. |
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Als Beispiel eine überlebensgroßen aus Sandstein gefertigten Figur als Kopie und die
alte Figur die als Vorlage diente. Bevor hier mit der eigentlichen Arbeit der Kopie begonnen werden konnte musste die alte Figur wegen Ihrem desolaten Zustand an ihrem Standort gesichert und mit einem Transportkorsett versehen werden um einen schadensfreien Abbau und Transport in das Bildhaueratelier gewährleisten zu können. |
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Es wurden fehlende Teile wie der Arm, Hände, Haare, und sonstige Fehlstellen nach
Studium alter Vorlagen und in Zusammenarbeit mit Denkmalpflegern, Kunsthistoriker an
der alte Figur ergänzt. Nach dieser Vorlage wurde dann die Figur neu aus Stein gefertigt. Ein weiteres in aller Regel etwas kostengünstigeres Verfahren um Repliken herzustellen ist das Abgussverfahren. Es werden Negativformen von dem Original angefertigt die dann mit Steinersatzmassen die sich kaum von Naturstein unterscheiden ausgegossen. Hier besteht dann auch die Möglichkeit der mehrfachen Duplizierung dies ist besonders interessant und kostengünstig bei wiederkehrenden Architekturteilen. |
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